Heilpflanzen: Holunder

Der Schwarze Holunder ist ein in ganz Europa beheimateter Strauch. Er trägt meist spätestens im Juni schirmartig angeordnete Trugdolden mit unzähligen weißen duftenden Blüten. Besonders häufig findet man Holunder in Auwäldern, an Wegrändern und Böschungen.

 

In der Kräuterkunde wird Holunder seit Jahrhunderten verwendet. Holunderblüten wirken vor allem in Form eines heißen Teeauszuges schweißtreibend und fiebersenkend. Sie wirken aber auch schleimlösend, reizmildernd und steigern die Immunabwehr. Hinzu kommen die ausgezeichnete Verträglichkeit und der angenehme Geschmack des Tees, der auch für Kinder geeignet ist.

Die schwarzen Holunderbeeren sind reich an antioxidativ wirksamen Stoffen und Vitaminen. Sie sind in Form von Fruchtsäften als Erkältungsmittel geeignet, und finden sich auch in zahlreichen Anti-Aging-Produkten wieder. Bei rohen Holunderbeeren sollte man beachten, dass diese Inhaltstoffe beinhalten, die in größeren Mengen gesundheitsschädlich sind. Deshalb sollten die Beeren unbedingt vor dem Verzehr aufgekocht und die Samen abfiltriert werden.

 

 

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